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Effizienzanalyse deutscher Krankenhäuser - HospiMark
In dieser empirischen Studie wurde die Effizienz von 175 deutschen Krankenhäusern mit dem Schwerpunkt "Innere Medizin" analysiert. Im Rahmen der Analyse kam unter anderem die Data Envelopment Analysis, ein Verfahren aus dem Operations Research, zum Einsatz.
Auf der Basis des erprobten Untersuchungsdesigns lassen sich maßgeschneiderte Lösungen für ein wissenschaftlich fundiertes, objektives und faires Krankenhausbenchmarking entwickeln. Dabei wird in erster Linie auf die Routinedaten der Krankenhausstatistik zurückgegriffen. Dadurch lässt sich der Erhebungsaufwand in den teilnehmenden Krankenhäusern auf ein vertretbares Maß beschränken.
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Ausgewählte Ergebnisse
Die Skalenerträge im deutschen Krankenhaussektor weisen einen invers U-förmigen Verlauf auf.
- Sehr große Krankenhäuser (>500 Betten) erweisen sich als strukturell weniger effizient als mittelgroße Häuser.
Kleine Krankenhäuser (<150 Betten) können die bestehenden Größennachteile offensichtlich relativ gut kompensieren und erreichen annähernd die Effizienz mittelgroßer Krankenhäuser.
Die unter Effizienzgesichtspunkten optimale Größe deutscher Krankenhäuser bewegt sich zwischen 150 und 300 Betten.
- Private Krankenhäuser sind nicht effizienter als Häuser in öffentlicher oder freigemeinnütziger Trägerschaft.
Rechtlich selbstständige öffentliche Krankenhäuser sind signifikant effizienter als Häuser in privater Trägerschaft.
- Im Zuge der Einführung von DRG-Fallpauschalen kam es zu einer massiven Ausweitung vor-, teil- und nachstationärer Behandlungen sowie ambulanter Operationen.
Die Einführung von DRG-Fallpauschalen hat insgesamt nicht zu einer unmittelbaren Erhöhung der Effizienz deutscher Krankenhäuser geführt.
Besonders ineffiziente Krankenhäuser konnten ihre Effizienzdefizite innerhalb des Untersuchungszeitraums teilweise abbauen.
- Der Auslastungsgrad ist mit Blick auf die Effizienz der untersuchten Krankenhäuser bis zu einem gewissen Grad weniger kritisch als üblicherweise angenommen.
Hochspezialisierte Krankenhäuser sind nicht signifikant effizienter als Häuser mit einem diversifizierten Leistungsspektrum.
Sehr stark diversifizierte (große) Krankenhäuser sind signifikant ineffizienter als Häuser mit einem mäßig diversifizierten Behandlungsspektrum.
- Der Anteil alter Patienten an der gesamten Fallzahl muss bei der Effizienzbeurteilung explizit berücksichtigt werden.
Die effizientesten Krankenhäuser des untersuchten Samples verfügen über den höchsten Personalbestand im Ärztlichen Dienst.










